Münster: Träger des „Alternativen Nobelpreises“ Vladimir Slivyak trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Münster (SMS). Vladimir Slivyak, Träger des „Alternativen Nobelpreises“, hat sich am Dienstag (23.11.) ins Goldene Buch der Stadt Münster eingetragen. Slivyak ist einer der bekanntesten Umweltschützer in Russland und hat vor drei Jahrzehnten die NGO „Ecodefense“ mitgegründet, deren Co-Vorsitzender er ist.

Vladimir Slivyak Stadt MünsterVladimir Slivyak trägt sich im Friedenssaal ins Goldene Buch der Stadt Münster ein. Foto: Stadt Münster.

Auf Einladung von „Students for Future Münster“ und der Gruppe „SOFA“ („Sofortiger Atomausstieg“) ist er aktuell in Münster, um hier einen Vortrag über seine Arbeit zum Kohle- und Atomausstieg zu halten. Am 1. Dezember wird ihm in Stockholm der „Right Livelihood Award“ für seinen Einsatz verliehen. Vor ihm wurden unter anderem Greta Thunberg und Edward Snowden ausgezeichnet.
„Wir hoffen, dass diese große Anerkennung als ein Zeichen internationaler Solidarität Ihre Position in Russland stärken wird“, sagte Bürgermeisterin Maria Winkel, die Slivyak im Friedenssaal des Rathauses empfangen hatte.

Mahnwachen gegen Uranmülltransporte in NRW – auch in Münster (9. Dezember 2019)

Demo in Münster gegen Urantransporte – Rede Vladimir Slivyak (Ecodefense Russland), am 2. März 2020

Urantransporte Gronau – Russland: Interview in Münster mit Vladimir Slivyak (Ecodefense Russland), am 8. November 2019

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