Bündnis protestiert Montag weiter gegen Verschwörungsideologien und für eine solidarische Bewältigung der Pandemie

Münster. Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ aus Münster wird auch am kommenden Montag, den 2. Mai, um 17.30 Uhr die Proteste gegen die rechts offenen „Corona-Leugner*innen“ und für eine solidarische Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen fortsetzen. Montag findet die Mahnwache wieder am Michaelisplatz/Prinzipalmarkt statt.

Bündnis Keinen ;eter den Nazis Münster 97
„Die verschwörungsideologische Szene in Münster verliert weiter an Zulauf – aber sie ist immer zu groß und zu gefestigt, um einfach zu verschwinden“, so Bündnissprecher Carsten Peters, „und solange diese Leute sich die Straßen nehmen, werden wir da sein und dagegenhalten.“

„Diesen Leuten geht es längst nicht mehr um die Corona-Pandemie“, ergänzt seine Kollegin Liza Schulze-Boysen. „Aktuell sind sie auf der Suche nach neuen, anschlussfähigen Themen, bleiben aber ihren alten Feindbildern treu.“ Antidemokratische und antisemitische Erzählungen sind nach Ansicht des Bündnisses immer noch die inhaltlichen Treiber der sogenannten Montagsspaziergänger*innen.

                                               Covidioten Münster 3

                                                                 Seite besuchen

„Jetzt im Wahlkampf sehen wir, wie zunehmend Politiker*innen der demokratischen Parteien zur Zielscheibe von Verleumdungen und Bedrohungen werden“, so Carsten Peters. Das Bündnis beobachtet auch eine Zunahme von verschwörungsideologischer und extrem rechter Propaganda im Straßenbild. „Entlang der Route der Montagsspaziergänge tauchen immer wieder Aufkleber mit extrem rechten Theorien wie dem ‚Great Reset‘ oder gleich von neonazistischen Parteien wie der NPD auf“, erklärt Schulze-Boysen, „teils wurde sich auch auf den Spaziergängen zu gezielten Plakatieraktionen verabredet. Das zeigt, dass diese Demonstrationen für die Szene weiterhin sehr relevant sind“.

Uns überrascht es überhaupt nicht, dass extrem rechte Propaganda im Umfeld der sogenannten ‚Montagsspaziergänge‘ auftaucht“, so Peters, „Verschwörungserzählungen, Antisemitismus und Rechtsoffenheit bilden eine gefährliche Mischung, der wir uns weiterhin entgegenstellen!“

Das Bündnis setzt zudem seine eigene Kampagne für eine solidarische Bewältigung der Pandemie fort. „Das Ultimatum der Mitarbeiter*innen der Unikliniken in NRW, Notruf NRW, läuft in einigen Tagen aus – nun müssen Taten seitens der Politik folgen“, so Peters, „wir unterstützen die Kolleg*innen weiterhin vollumfänglich in Ihren Forderungen nach Entlastung!“

SPD Münster 234
Michael Bieber (VVN-BdA Münster): „Bravo SPD – der rechts offenen nadann die Rote Karte gezeigt. So geht Solidarität mit Jusos, Grüner Jugend, der VVN/Bund der Antifaschisten. Herr Polenz sollte sich da mal ein Beispiel dran nehmen…“

Protestaktion gegen „Montagsspaziergänger*innen in Münster – Michael Bieber (VVN-BdA), zur „na dann“, am 14. März 2022

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s