Münsteraner Bündnis von Umweltinitiativen fordert: „Deine Stimme für die Umwelt!“

Münster. Zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022 rücken die Umweltinitiativen BUND, Bundjugend, Fridays for Future, Parents for Future, Health for Future und Greenpeace den Umwelt- und Klimaschutz wieder in den Vordergrund. Den kritischen Zustand der Erde dokumentierte kürzlich der neue Bericht des Weltklimarats (IPCC).

Klima-Info Münster 032

Die Zerstörung des Regenwaldes, die Auslöschung von Tier- und Pflanzenarten und die Verschmutzung einmaliger Ökosysteme nehmen nie gekannte Ausmaße an. Das Klima hat in den letzten Jahren immer extremere Formen angenommen und ist unberechenbar geworden. Angesichts der dramatischen  Ereignisse im Ahrtal und den umliegenden Ortschaften, die uns seit dem letzten Jahr  schmerzlich ins Bewusstsein gebrannt sind, ist es umso dringlicher, dass die künftige  Landesregierung die Versäumnisse der letzten Jahre aufarbeitet.

Die notwendigen Veränderungen beinhalten den konsequenten und unverzüglichen Ausstieg aus der Verstromung fossiler Brennstoffe und kluge Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien. Der erforderliche Strukturwandel bedarf starker Führung, die Sozialverträglichkeit mit Klimaschutz vereint. Gerade das Münsterland braucht einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, damit auch auf dem Land eine bequeme, günstige und umweltfreundliche Alternative zum Auto besteht. In den Wäldern und auf den Feldern sollen wieder Schmetterlinge fliegen und Bienenvölker leben, damit die Apfelbäume im Münsterland nicht von Hand bestäubt werden müssen. Auch der Schutz von Biotopen, wilden Wiesen, Wäldern und Mooren, von Lebensräumen für geschützte und bedrohte Tierarten liegt den Umweltinitiativen am Herzen. Die Versiegelung zusätzlicher Flächen im ohnehin dicht besiedelten NRW muss gestoppt werden.


Und damit all diese wichtigen Entwicklungsschritte möglich sind, muss die künftige  Landesregierung den Umwelt- und Klimaschutz zur Priorität machen. „Überparteilich werben wir deshalb dafür, diese Wahl zu einer neuen Klimawahl zu machen. Wir müssen unser demokratisches Wahlrecht jetzt zur Unterstützung umweltschützender Parteien einsetzen“, sagt Eva Kintrup von Greenpeace. Das Ziel ist, den Menschen aufzuzeigen, dass Umweltschutz sie persönlich betrifft und zu unser aller Wohl dringend erforderlich ist.
Überall in der Stadt, insbesondere auch in den Außenbezirken Münsters, wurden und werden daher Plakate verteilt, die mit offenen Fragen zum Nachdenken und einer umweltfreundlichen Wahlentscheidung anregen sollen. Gerade auch abseits der Stadtzentren werden Menschen
erreicht und durch gezielte Flyeraktionen auf die Klimawahl aufmerksam gemacht. Auf die Parteien wird dadurch Druck ausgeübt, endlich die Maßnahmen zu ergreifen, die seit Jahren so wichtig wären, um unseren Planeten lebenswert zu halten.
Marcus Wilhelm vom BUND fasst zusammen: „Wir leben in einer Zeit der Krisen und neuen Herausforderungen. Nun gilt es, wegweisende Entscheidungen zu treffen. Wir geben mit unserer Stimme bei der Landtagswahl die Richtung vor. Und wir Münsteraner Bürger:innen haben es in der Hand: Gehen wir am 15. Mai wählen – für die Umwelt!“
Alle Informationen zur Kampagne finden Sie hier:

                Klima-Info Münster

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