ÖDP zum anhaltenden Flächenverbrauch in Münster

Münster. Aufgrund eines Antrags der Ratsgruppe Die PARTEI/ ÖDP gemeinsam mit der Rathauskoalition vom Juni 2021 hat die Verwaltung die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht angekündigt.

Rathaus_Münster_Prinzipalmarkt                                                                                                                                                     Foto: Lothar Hill

Besser spät als nie!“, freut sich Verkehrspolitiker David Freude über die Entscheidung der Verwaltung. „Endlich wird der gesetzlich geforderte Normalzustand auch in Münster hergestellt. Das große Projekt der Verkehrswende ist einen weiteren Schritt vorangekommen.“

Die ÖDP begrüßt ausdrücklich die Vorreiterrolle, die die Stadt im interkommunalen Vergleich damit übernommen hat. Der ÖDP-Ratsherr Michael Krapp ergänzt: „Die Neuaufteilung des öffentlichen Raumes zugunsten des Umweltverbundes wird durch die Maßnahme endlich konkret umgesetzt. Insbesondere der Dauerkonflikt zwischen Zufußgehenden und Radfahrenden, der durch fehlende Räume in der bisherigen Verkehrsplanung entstanden ist, wird jetzt deutlich entschärft. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten, das rücksichtsvolle Miteinander im Straßenverkehr zu stärken. Nach meiner festen Überzeugung wird die Verkehrswende nur gelingen können, wenn wir zu mir Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden kommen. Das Recht des Stärkeren oder Schnelleren führt in eine Sackgasse.“

Für die ÖDP ist klar, dass der Prozess der Neuaufteilung des öffentlichen Raumes erst ganz am Anfang steht und in den nächsten Jahren noch einige mutige Entscheidung von Politik und Verwaltung erfordert.

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