Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie in Münster

Queere Gruppen rufen zu Aktion am IDAHOBIT 2022 auf

Münster. Am 17.05.1990 beschloss die WHO Homosexualität aus ihrem ICD-10 Diagnoseschlüssel zu streichen. Damit endete offiziell die jahrelange Diskreditierung Schwuler und Lesben als „krank“. Seit 2005 findet jährlich am 17. Mai der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, und Transphobie (IDAHOBIT) statt.

Münster 38
Foto: Lothar Hill

Auch in Münster veranstalten queere Gruppen und Vereine eine Kundgebung mit Rede- und Musikbeiträgen am Schloss. Unter anderem sind der CSD Münster e.V., Furien* Münster, Trans*-Inter*-Münster e.V., LSBTI* Jugendgruppe Massar und das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung mit Informationsständen vor Ort.
Als Initiator*innen betonen die Furien*: „Das Recht jedes Menschen, ohne Diskriminierung selbstbestimmt zu leben, wird für queere Menschen auch noch heute, 32 Jahre nach Streichung aus dem ICD-10, täglich infrage gestellt. Lasst uns gemeinsam zum IDAHOBIT für Menschenrechte, Vielfalt und Respekt einstehen. Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) sind Menschenrechte und nicht verhandelbar, hier und überall auf der Welt.“
Auch das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft zur Teilnahme an der queeren und feministischen Kundgebung auf der Wohnwagenwiese vor dem Institut für Biologie am Schloss Münster auf. Von 17 bis 20 Uhr begrüßen die Gruppen alle Teilnehmenden auf dem queeren „Ständefest“.

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