Protest – Kundgebung in Münster gegen das 100-Mrd.-Aufrüstungsprogramm

Münster. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, die Friedenskooperative (Friko) Münster, pax christi (Diözesanverband Münster) u.a. hatten am 4. Juni 2022 zu einer Friedenskundgebung unter dem Motto: „Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ vor dem Saal des Westfälischen Friedens aufgerufen, um ihren Positionen gegen Krieg, Hochrüstung und Kriegspropaganda, für eine Politik der Friedenslogik und der zivilen Konfliktlösung Gehör zu verschaffen.

Sondervermögen Bundeswehr
Foto: Lothar Hill

Auslöser dieser Protestaktion war die Billigung des geplanten Sondervermögens durch den Bundestag, mit Stimmen von SPD, Grünen, FDP und der Unionsfraktion, für die Bundeswehr von 100 Milliarden Euro. In namentlicher Abstimmung votierten bei 80 Gegenstimmen und sieben Enthaltungen 593 Abgeordnete für das Vorhaben der Ampel-Koalition – 90 weniger Abgeordnete, als vorher für eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes votiert hatten.

Redner:innen waren: Maria Buchwitz (Co-Vorsitzende des Diözesanverbandes Münster, Bundesvorstandsmitglied von pax christi), Ulrich Thoden (Vorsitzender der GEW Münster), Kathrin Vogler (Bundestagsabgeordnete DIE LINKE., Mitglied der DFG-VK und der Friedensinitiative Münster), Anita Cronjäger (Krankenhausbeschäftigte der Uniklinik Münster im Streik), Dr. Georgios Tsakalidis (Mitglied des Rates und des Integrationsrates der Stadt Münster) und Ekrem Atalan (Demokratisch Kurdisches Gesellschaftszentrum Münster e.V. DKGZ). Moderiert wurde die Kundgebung von Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster).

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