GEW kritisiert Bezirksregierung: Entscheidung wirft Münsters Schulentwicklung um Jahre zurück

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die Entscheidung der Bezirksregierung die Gesamtschule in Münster nicht zu genehmigen

Münster. „Diese Entscheidung ist in keiner Weise nachvollziehbar “, so der GEW-Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Thoden in einer ersten Reaktion, „die Stadt Münster ist gut beraten eine Klage dagegen zu prüfen. Münsters Schulentwicklung wird durch diese Entscheidung um Jahre zurückgeworfen. Nun sollen für teures Geld neue Schulgebäude entstehen, Schüler*innen hin- und hergekarrt werden und dem Wunsch Hunderter Schüler*innen und Eltern, die einen Gesamtschulplatz wünschen nicht nachgekommen werden, obwohl die Infrastruktur in Roxel bereits steht“

v.l.: Ulrich Thoden ( GEW-Stadtverbandsvorsitzender Münster) und Carsten Peters (GEW-Geschäftsführer Münster). Fotos: Lothar Hill.

Weiterlesen „GEW kritisiert Bezirksregierung: Entscheidung wirft Münsters Schulentwicklung um Jahre zurück“

Münster: Bündnis setzt Mahnwachen gegen rechtsoffene verschwörungsideologische Szene am 9. Januar fort

Münster. Das Bündnis Keinen Meter den Nazis führt seine regelmäßigen Mahnwache gegen Verschwörungsideologien am kommenden Montag, den 09.01., durch. Seit mehr als einem Jahr ist das Bündnis jeden Montag auf der Straße, um gegen Verschwörungsideologien, Antisemitismus und die extreme Rechte zu protestieren.

   

                                                                       vergrößern

„Die Montagsspaziergänger*innen haben sich in dieser Zeit deutlich radikalisiert. Schon lange geht es nicht mehr um die Corona-Maßnahmen, die ohnehin nur ein willkommener thematischer Aufhänger waren, sondern längst ganz offen um Demokratiefeindlichkeit, Antisemitismus und rechte Ideologie“, so Bündnissprecher Carsten Peters: „Auch Reichsbürger*innen, bestens in der Szene vernetzt und immens gefährlich, sind hier jeden Montag präsent.“

Und seine Kollegin Liza Schulze-Boysen ergänzt: „Die Gefahr, die von diesen Personenkreisen ausgeht, darf nicht verkannt werden, nur weil die Montagsspaziergänge teilweise bizarr anmuten. Extrem rechte Parteien wie die AfD haben hier angedockt und Verbündete gefunden.“

„Eine Demokratie muss sich frühzeitig und geschlossen gegen solche Bedrohungen stark machen und stellen“, so Peters. „Diese Gruppen bewaffnen sich teilweise bereits. Es braucht gerade jetzt anhaltenden Protest, der für eine solidarische und demokratische Gesellschaft eintritt und diesen Leuten nicht unwidersprochen die Straße überlässt – das ist auch eine Erfahrung des zurückliegenden Jahres.“

Die nächste Mahnwache des Bündnis Keinen Meter den Nazis gegen Verschwörungsideologien, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit findet am 9. Januar um 17:30 Uhr auf dem Michaelisplatz in Münster statt.

Nordkorea TV: Mützenpeter und andere Verschwörungsgläubige von BRD-Regime schwer misshandelt

DGB kritisiert Blockade des Bürgergeldes der CDU im Bundesrat

Münster. „Es ist bedauerlich, dass Ministerpräsident Wüst nicht dafür gesorgt hat, dass NRW im Bundesrat dem Bürgergeld zustimmt. Damit wurde die Chance vertan, die Situation von Millionen Menschen mit geringen Einkommen bzw. ohne Arbeit zu verbessern. Arbeitslose brauchen nicht einfach nur mehr Geld, sondern bessere Förderangebote, leistungsfähige Jobcenter und mehr Wertschätzung ihrer Lebensleistung. Zudem bekämen langjährig Beschäftigte mit dem Bürgergeld die Sicherheit, dass im Falle von Arbeitslosigkeit nicht sofort der soziale Abstieg auf Sozialhilfeniveau folgt“, macht die DGB-Stadtverbandsvorsitzende Pia Dilling deutlich.

Peters_dilling 781
Fotos: Lothar Hill / DGB

Weiterlesen „DGB kritisiert Blockade des Bürgergeldes der CDU im Bundesrat“

GEW: Nachbesserungen beim Haushalt gefordert – Landesregierung kocht im Bildungsbereich auf Sparflamme

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erwartet in den aktuellen Haushaltsberatungen der Landesregierung „mutige Investitionen“.

Münster. „Einmal mehr steigen die Investitionen in den Bildungsbereich nicht in gleicher Weise wie der Gesamthaushalt. Statt Bildung einen größeren Stellenwert einzuräumen, scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Die Landesregierung kocht im Bildungsbereich weiter auf Sparflamme“, so der GEW-Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Thoden. Insgesamt steigt der Bildungshaushalt deutlich geringer als der Gesamthaushalt. Nach Berechnungen der GEW hätten mindestens 1,6 Milliarden Euro mehr investiert werden müssen, um den Anteil des Vorjahres am Gesamthaushalt beizubehalten.

Peters_Thoden 22
v.l.: Ulrich Thoden (GEW-Stadtverbandsvorsitzender Münster) und Carsten Peters (Geschäftsführer GEW Münster). Fotos: Lothar Hill.

Weiterlesen GEW: Nachbesserungen beim Haushalt gefordert – Landesregierung kocht im Bildungsbereich auf Sparflamme

Nie wieder Faschismus! – Vor 84 Jahren brannten in Deutschland die Synagogen – auch in Münster

U.a. berichten im Video die Zeitzeugen Rainer Schepper (+2021 in Münster) und Hans Kaufmann (+2016 in Stockholm), über die damaligen Ereignisse in Münster.

Münster. Vor 84 Jahren, am 9. und 10. November 1938, hatten die Nazi-Machthaber ein teuflisches Massenpogrom gegen alle Deutschen, die Juden oder jüdischer Herkunft waren, organisiert. Ihre Gotteshäuser wurden unter Aufsicht der Feuerwehr niedergebrannt, ihre Wohnungen und Geschäfte verwüstet und geplündert, ohne dass die Polizei einschritt. In dieser Pogromnacht (auch bekannt als Novemberpogrom) wurden mehrere hundert Juden ermordet, mindestens 300 nahmen sich das Leben.

Weiterlesen „Nie wieder Faschismus! – Vor 84 Jahren brannten in Deutschland die Synagogen – auch in Münster“

GEW: „Hochschulbildung stärken“ – Bildungsgewerkschaft zur OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2022“

Münster. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt sich dafür ein, die Hochschulbildung in Deutschland zu stärken. Das dürfe jedoch nicht zulasten der beruflichen Bildung gehen. Die Durchlässigkeit von Hochschul- und Berufsbildung sei zu erhöhen. „Die Studienabbrecherquoten sind alarmierend, über 60 Prozent der Studierenden schaffen das Studium nicht in der Regelstudienzeit.

Thoden_peters GEW Münster 03
v.l.: Ulrich Thoden ( GEW-Stadtverbandsvorsitzender Münster) und Carsten Peters (GEW-Geschäftsführer Münster). Fotos: Lothar Hill.

Weiterlesen „GEW: „Hochschulbildung stärken“ – Bildungsgewerkschaft zur OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2022““

GEW: „10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr Gehalt für Beschäftigte“ – Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen

Münster. Die Gewerkschaften fordern in der 2023er-Tarifrunde 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr Gehalt monatlich für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von einem Jahr haben. „Wir brauchen spürbare Gehaltserhöhungen. Alles wird teurer. Im Supermarkt, an der Tankstelle, beim Bäcker: Auch die Beschäftigten im öffentlichen Dienst spüren die Inflation in ihrem Geldbeutel“, so der GEW-Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Thoden zur kommenden Tarifrunde.

Peters_Thoden 22
v.l.: Ulrich Thoden (GEW-Stadtverbandsvorsitzender Münster) und Carsten Peters (Geschäftsführer GEW Münster). Fotos: Lothar Hill.

Weiterlesen „GEW: „10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr Gehalt für Beschäftigte“ – Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen“

Geplantes „Bürgergeld“: Das bundesweite Bündnis „AufRecht bestehen“ ruft zum dezentralen Aktionstag auf – auch in Münster

14. Oktober 2022, ab 16:00 Uhr, Hammanplatz, Münster-Coerde

Münster. Das Bündnis „Aufrecht bestehen“ ruft zu dezentralen bundesweiten Protesten gegen das geplante „Bürgergeld“ der Bundesregierung am 14. Oktober 2022 auf. Für Münster mobilisiert ein Aktionsbündnis aus ver.di-Ortsverein, ODAK-Kulturzentrum, SDAJ und DKP. Die Protestaktion soll am 14. Oktober 2022, ab 16:00 Uhr, auf dem Hammanplatz, in Münsters Stadtteil Coerde stattfinden. Das Bündnis hat sich in diesem Jahr gegründet, um gegen die verheerende Spaltung von Arbeitenden und Erwerbslosen gegen- und untereinander aktiv zu werden.

Weiterlesen „Geplantes „Bürgergeld“: Das bundesweite Bündnis „AufRecht bestehen“ ruft zum dezentralen Aktionstag auf – auch in Münster“

DGB: Der 12-Euro-Mindestlohn kommt – weitere Entlastungen notwendig

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Oktober 2022 auf 12 Euro je Stunde. Angesichts der steigenden Preise für Energie und Lebensmittel fordert der Gewerkschaftsbund aber weitere Entlastungen.

Münster. „In der Stadt Münster haben insgesamt 199.571 Beschäftigten potenziell einen Anspruch auf Mindestlohn. Aktuell verdienen in Münster 27.830 Menschen Stundenlöhne unter 12 Euro. Diese Zahlen zeigen: Der Mindestlohn ist wichtig und wirkt. Wir in den Gewerkschaften haben uns lange dafür eingesetzt, die Lohnuntergrenze auf 12 Euro je Stunde anzuheben – mit Erfolg“, bilanziert die DGB-Stadtverbandsvorsitzende Pia Dilling. „Dies ist ein Erfolg der Gewerkschaftsbewegung und der vielen Millionen Menschen im Land, die jahrelang für die Erhöhung der Lohnuntergrenze gestritten haben.“

Peters_dilling 781
Pia Dilling und Carsten Peters. Fotos: Lothar Hill. Grafik: DGB.

Weiterlesen DGB: Der 12-Euro-Mindestlohn kommt – weitere Entlastungen notwendig

Münster: GEW ehrt langjährige Mitglieder: Gewerkschaftliche Treue in schwierigen Zeiten

920 Jahre Gewerkschaftsmitgliedschaft kamen bei der Jubilarehrung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zusammen, als die Gewerkschaft langjährige Mitglieder für ihre gewerkschaftliche Treue ehrte.

Weiterlesen „Münster: GEW ehrt langjährige Mitglieder: Gewerkschaftliche Treue in schwierigen Zeiten“