Die Klimakatastrophe steht vor der Tür und es ist 5 vor 12: Ein einfaches Weiter-so darf es nicht geben.

Münster/ Osnabrück. Martin Kohnen vom Aktionsbündnis „FMO-Ausstieg jetzt“ erklärt: „Nachtflug- und Kurzstreckenflugverbot sind die einfachsten Mittel, die klima- und gesundheitsschädlichen Folgen des Flugverkehrs umgehend erkennbar zu reduzieren. Es sind Maßnahmen, die auf breite Unterstützung in der Bevölkerung treffen und sowohl für Nutzerinnen wie Betreiberinnen des Luftverkehrs zumutbar und schnell umsetzbar sind.“

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Münster: Aktive von Health for Future Münster und Greenpeace Münster demonstrieren für klimagesunde Ernährung

Samstag, 10.09.2022, Zeit: 10 Uhr bis 17 Uhr, am LWL Museum, Ecke Pferdegasse/ Rothenburg

Münster. Die Folgen des Krieges in der Ukraine und durch Wetterextreme verstärkte Ernteausfälle werfen in diesen Tagen die Frage auf, wie alle Menschen weltweit ausreichend ernährt werden können.  Gleichzeitig ist der Fleischkonsum in Deutschland weiter viel zu hoch – und verschärft nicht nur die Hunger- und Klimakrise, sondern schadet auch der Gesundheit.

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Münster: Stellungnahme des KlimaEntscheids zum Beteiligungsprozess Wolbecker Straße

Münster. Der KlimaEntscheid Münster begrüßt, dass mit dem Reallabor Wolbecker Straße eine breite Beteiligung von Anwohner*innen und Bürger*innen sowie eine hohe öffentliche Resonanz erreicht wurde. Die öffentlichen Diskussionen zeigen, dass es in der Münsteraner Bevölkerung eine breite Akzeptanz für Transformationsprozesse gibt, die als Mehrwert an Lebens- und Stadtqualität verstanden werden.

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Planungen für den Extremfall – Herausforderung Klimawandel: Wasserwirtschaft in Münster

Teil 4: Starkregengefahrenkarten

Münster. In einer mehrteiligen Reihe stellt die Stadt Münster die Vielfalt der münsterschen Wasserwirtschaft, angesiedelt im Amt für Mobilität und Tiefbau, vor. Unterschiedliche Projekte wie Renaturierung, eine veränderte Planung für neue Wohngebiete oder Überflutungssicherungen werden hier zunehmend umgesetzt. Auch die Sammlung guter Ideen – in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie mit nationalen und internationalen Städten – gehört dazu.

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Diese Darstellung aus dem Forschungsprojekt „BlueGreenStreets“ illustriert wie etwa bei Planungen für künftige Wohnquartiere durchlässiges Pflaster und Versickerungsmulden Regenwasser besser abfließen lassen oder professionelle Fassadenbegrünung für Verschattung und Kühlung sorgen kann. Diese Darstellung aus dem Forschungsprojekt „BlueGreenStreets“ illustriert, wie etwa bei Planungen für künftige Wohnquartiere durchlässiges Pflaster und Versickerungsmulden Regenwasser besser abfließen lassen oder professionelle Fassadenbegrünung für Verschattung und Kühlung sorgen kann.                     

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GRÜNE Münster: Stadt muss bei Hitzewellen gefährdete Gruppen besser schützen

Münster. Die aktuelle Hitzewelle zeigt: Münster braucht einen Hitzeaktionsplan. Die GRÜNEN in Münster freuen sich darüber, dass die Stadt angekündigt hat, eine Stelle zur Entwicklung und Umsetzung eines Hitzeaktionsplans auszuschreiben, mahnen aber auch schnelles Handeln an.

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v.o.: Robin Korte und Jörg Rostek. Fotos: GRÜNE Münster / Lothar Hill.

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GRÜNE Münster: „Wir stehen vor einem Desaster globalen Ausmaßes“

Münster. Jörg Rostek, Co-Sprecher der GRÜNEN in Münster, erklärt zur aktuellen Hitzewelle:  „Die Meteorolog*innen haben das Hochdruckgebiet über Afrika, das die aktuelle Hitzewelle in Europa verursacht, zu Recht ‚Apokalypse 4800‘ genannt. Das passt leider nur zu gut, denn wir stehen am Anfang eines Desasters globalen Ausmaßes. Die Klimakrise tötet schon heute und die Prognosen zeigen, dass wir ihre Folgen wie Hitze, Flut, Stürme und Dürre immer mehr zu spüren bekommen werden.“

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Foto: Lothar Hill

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Vortrag in Münster: Wie die Welt sich verändert – Dr. Thomas Henningsen (Greenpeace)

Münster. Ein breites Bündnis der Münsteraner Umwelt- und Klimagruppen von Fridays for Future, Extinction Rebellion, KlimaEntscheid Münster, Greenpeace sowie dem Asta-Referat für Nachhaltigkeit der WWU lädt am 4. Mai 2022 um 19.00 Uhr ins Schloss ein, um gemeinsam zu auszuloten, wie wir unsere planetaren Lebensgrundlagen noch weitestmöglich bewahren können.

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GRÜNE Münster: Ein echter Schub für die Verkehrswende

Der Stadtrat hat am Mittwoch (9.02.22) wichtige Entscheidungen für die Verkehrswende in Münster getroffen.

Andrea Blome, Grüne Vorsitzende des Verkehrsausschusses macht deutlich:

Mit den gestrigen Entscheidungen steigt Münster in einen ÖPNV-Fonds ein, aus dem künftig der Nahverkehr Stück für Stück schneller, bequemer und zuverlässiger gemacht werden soll. Durch neue Busspuren, den schrittweisen Umstieg auf Metrobuslinien und klare Vorfahrt für Bus und Bahn wollen wir den ÖPNV als klimafreundliche Alternative deutlich attraktiver machen.

Grüne_Münster                                        Andrea Blome und Carsten Peters. Fotos: GRÜNE Münster. Foto 3: Münster Tube.

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Münster: Sofortmaßnahmen für mehr Klimaschutz

Startbilanz: Zwei Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Münster entfallen auf die Stadtverwaltung
Münster soll bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Der Beitrag der Stadtverwaltung, die dieses Ziel selbst bis 2030 erreichen will, nimmt konkretere Formen an. Der Rat hat in seiner Sitzung am 15. Dezember in der Hall Münsterland beschlossen, den Sofortmaßnahmen aus der Konzeptstudie für die Stadtverwaltung Priorität zu geben.

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Weltklimagipfel in Glasgow: Grüne Münster setzen auf ehrgeizige Maßnahmen und kritiseren Greenwashing-Tendenz

Münster. Die GRÜNEN in Münster erwarten vom Weltklimagipfel in Glasgow nicht nur ehrgeizige Ziele; die verhandelnden Staaten seien ebenso aufgefordert, diese auch umzusetzen.

Grüne Münster                                                                                                                                                        Foto: Lothar Hill.

Grüne fordern verbindliche Klimaschutz-Maßnahmen

Es ist wie bei guten Vorsätzen: Man kann sich vornehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, aber ob das gelingt, steht oft auf einem anderen Blatt“, kommentiert Jörg Rostek, Co-Sprecher der GRÜNEN in Münster. „Wollen die Staaten ihre Klimaziele erreichen, müssen die Parlamente verbindliche Maßnahmen beschließen und in konkreten Zeiträumen umsetzen.“

Soziale Gerechtigkeit nur mit akuten Maßnahmen

Um den Klimaschutz wirkungsvoll voranzubringen und die verheerenden Folgen der Klimakrise für unsere Kinder  Enkelkinder abzuschwächen, braucht es eine grundsätzliche Änderung unserer Art zu wirtschaften. Das bedeutet unter anderem den Abbau klimaschädlicher Subventionen wie beispielsweise für die fossile Energiegewinnung und eine umgehende Agrar- und Verkehrswende.

„Es ist die Aufgabe der Politik den Menschen den Weg in eine klimaschonende Lebensweise zu erleichtern. So wie es auch die Aufgabe der Politiker*innen vor Ort ist, die Interessen der Menschheit auf dieser Konferenz zu vertreten und damit unser Recht auf Leben, Unversehrtheit, Gesundheit und einen intakten Planeten zu schützen“, fügt Elena Thul, Sprecherin der AG Ökologie, Nachhaltigkeit und Wirtschaft hinzu.

Münsters Divestment als Vorbild für Glasgow?

Dass die Weltgemeinschaft auch das Finanzsystem im Blick hat und 25 Staaten beschlossen haben, fossilen Brennstoffen im Ausland die Geldquelle zu entziehen, freut die Münsteraner GRÜNEN. Sie sehen Münster als „Stadt des Divestment“ hierbei als Vorreiterin. Münster hatte schon 2015 beschlossen, bei der Bewirtschaftung von Rentenfonds für die städtischen Angestellten auf ethische Grundsätze zu achten und nur noch klimaschonend zu investieren. Seitdem haben zahlreiche private Investor*innen weltweit nachgezogen. In Glasgow haben sich nun 450 Finanzunternehmen dazu verpflichtet, 130 Billionen Dollar bis 2050 komplett in grüne Investments umzuschichten.

GRÜNE betrachten das wiederholte Greenwashing mit Sorge

Die GRÜNEN sehen mit Sorge eine Tendenz zum Greenwashing (und Aufhübschen) von Klimabilanzen durch Staaten und Unternehmen. Viele internationale Akteure tendieren momentan dazu, statt ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Ausgleichsmaßnahmen im Ausland zu finanzieren. Das bekämpfe aber nur Symptome und könne unter Umständen dem Klima und den Menschen vor Ort sogar schaden.

Das Hauptaugenmerk sollte deshalb darauf liegen, unsere Wirtschaftsweise so zu verändern, dass klimaschädliche Emissionen gar nicht erst entstehen. Um das zu erreichen, haben wir GRÜNEN im Bundestagswahlkampf zahlreiche Vorschläge gemacht“, schließt Rostek.