Kolonialismus: Auf Spurensuche in Münster

Online-Präsentation des Stadtarchivs macht vergessene und verschwiegene Orte sichtbar: Begeisterung für kaiserliche Kolonialpolitik und exotische Fantasiewelten

Münster. Die Geschichte der deutschen Kolonien von 1871 bis 1918 währte nur kurz. Und doch haben sich auch in der ehemaligen westfälischen Provinzialhauptstadt Münster seit dem 19. Jahrhundert koloniale Spuren tief ins Stadtbild eingeschrieben. Obwohl diese Spuren den Alltag der Münsteranerinnen und Münsteraner zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik stark prägten, sind sie heute oft nur noch schwer zu finden.

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Münster: Kriegerdenkmäler in der Promenade – Train-Denkmal

Mitten in Münster, an der Promenade am Ludgerikreisel, steht das koloniale und völkermörder – verherrlichende Train – Schandmal. Dieser hässliche graue Steinhaufen steht bereits seit fast 100 Jahren dort und glorifiziert u.a. deutsche Soldaten, die am Völkermord an den Herero und Nama in Namibia (1904 bis 1908) beteiligt waren. Es wurde 1925 vom damaligen OB Georg Sperlich enthüllt.

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