Münster: Stellungnahme des KlimaEntscheids zum Beteiligungsprozess Wolbecker Straße

Münster. Der KlimaEntscheid Münster begrüßt, dass mit dem Reallabor Wolbecker Straße eine breite Beteiligung von Anwohner*innen und Bürger*innen sowie eine hohe öffentliche Resonanz erreicht wurde. Die öffentlichen Diskussionen zeigen, dass es in der Münsteraner Bevölkerung eine breite Akzeptanz für Transformationsprozesse gibt, die als Mehrwert an Lebens- und Stadtqualität verstanden werden.

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Münster: Post für den OB vom KlimaEntscheid – Münsteraner Klimabündnis feiert Jubiläum

Der KlimaEntscheid Münster wird die Politik und Verwaltung auch weiterhin kritisch mit Stellungnahmen, Anfragen und Anträgen begleiten.

Münster. Das Bündnis KlimaEntscheid Münster mit seinen 37 Unterstützergruppen feiert Jubiläum: Vor zwei Jahren, am 26.08.2020, hat der Rat der Stadt Münster die echte Klimaneutralität bis 2030 auf die Initiative der Klimagruppe hin beschlossen.

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Planungen für den Extremfall – Herausforderung Klimawandel: Wasserwirtschaft in Münster

Teil 4: Starkregengefahrenkarten

Münster. In einer mehrteiligen Reihe stellt die Stadt Münster die Vielfalt der münsterschen Wasserwirtschaft, angesiedelt im Amt für Mobilität und Tiefbau, vor. Unterschiedliche Projekte wie Renaturierung, eine veränderte Planung für neue Wohngebiete oder Überflutungssicherungen werden hier zunehmend umgesetzt. Auch die Sammlung guter Ideen – in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie mit nationalen und internationalen Städten – gehört dazu.

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Diese Darstellung aus dem Forschungsprojekt „BlueGreenStreets“ illustriert wie etwa bei Planungen für künftige Wohnquartiere durchlässiges Pflaster und Versickerungsmulden Regenwasser besser abfließen lassen oder professionelle Fassadenbegrünung für Verschattung und Kühlung sorgen kann. Diese Darstellung aus dem Forschungsprojekt „BlueGreenStreets“ illustriert, wie etwa bei Planungen für künftige Wohnquartiere durchlässiges Pflaster und Versickerungsmulden Regenwasser besser abfließen lassen oder professionelle Fassadenbegrünung für Verschattung und Kühlung sorgen kann.                     

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ÖDP Münster fordert Konzepte zum ökologischen Wachstum der Stadt anstatt Fächenverbrauch

Münster. Zur nächsten Sitzung des Rates am 06.04.2022 steht die Vorlage zum neuen Baugebiet in Hiltrup-Ost zur Abstimmung an.

Die Fläche befindet sich im sogenannten dritten Grünring der Grünordnung der Stadt Münster. Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit beschreibt die Funktion dieses Grünringes wie folgt: „Seine Freiflächen übernehmen bedeutende landschaftsökologische Aufgaben und wichtige Ausgleichs- und Erholungsfunktionen.“

Michael Krapp ÖDP Münster
Michael Krapp (Ratsherr ÖDP Münster). Fotos: Lothar Hill.

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GRÜNE Münster: Ein echter Schub für die Verkehrswende

Der Stadtrat hat am Mittwoch (9.02.22) wichtige Entscheidungen für die Verkehrswende in Münster getroffen.

Andrea Blome, Grüne Vorsitzende des Verkehrsausschusses macht deutlich:

Mit den gestrigen Entscheidungen steigt Münster in einen ÖPNV-Fonds ein, aus dem künftig der Nahverkehr Stück für Stück schneller, bequemer und zuverlässiger gemacht werden soll. Durch neue Busspuren, den schrittweisen Umstieg auf Metrobuslinien und klare Vorfahrt für Bus und Bahn wollen wir den ÖPNV als klimafreundliche Alternative deutlich attraktiver machen.

Grüne_Münster                                        Andrea Blome und Carsten Peters. Fotos: GRÜNE Münster. Foto 3: Münster Tube.

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Münster: Sofortmaßnahmen für mehr Klimaschutz

Startbilanz: Zwei Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Münster entfallen auf die Stadtverwaltung
Münster soll bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Der Beitrag der Stadtverwaltung, die dieses Ziel selbst bis 2030 erreichen will, nimmt konkretere Formen an. Der Rat hat in seiner Sitzung am 15. Dezember in der Hall Münsterland beschlossen, den Sofortmaßnahmen aus der Konzeptstudie für die Stadtverwaltung Priorität zu geben.

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Weltklimagipfel in Glasgow: Grüne Münster setzen auf ehrgeizige Maßnahmen und kritiseren Greenwashing-Tendenz

Münster. Die GRÜNEN in Münster erwarten vom Weltklimagipfel in Glasgow nicht nur ehrgeizige Ziele; die verhandelnden Staaten seien ebenso aufgefordert, diese auch umzusetzen.

Grüne Münster                                                                                                                                                        Foto: Lothar Hill.

Grüne fordern verbindliche Klimaschutz-Maßnahmen

Es ist wie bei guten Vorsätzen: Man kann sich vornehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, aber ob das gelingt, steht oft auf einem anderen Blatt“, kommentiert Jörg Rostek, Co-Sprecher der GRÜNEN in Münster. „Wollen die Staaten ihre Klimaziele erreichen, müssen die Parlamente verbindliche Maßnahmen beschließen und in konkreten Zeiträumen umsetzen.“

Soziale Gerechtigkeit nur mit akuten Maßnahmen

Um den Klimaschutz wirkungsvoll voranzubringen und die verheerenden Folgen der Klimakrise für unsere Kinder  Enkelkinder abzuschwächen, braucht es eine grundsätzliche Änderung unserer Art zu wirtschaften. Das bedeutet unter anderem den Abbau klimaschädlicher Subventionen wie beispielsweise für die fossile Energiegewinnung und eine umgehende Agrar- und Verkehrswende.

„Es ist die Aufgabe der Politik den Menschen den Weg in eine klimaschonende Lebensweise zu erleichtern. So wie es auch die Aufgabe der Politiker*innen vor Ort ist, die Interessen der Menschheit auf dieser Konferenz zu vertreten und damit unser Recht auf Leben, Unversehrtheit, Gesundheit und einen intakten Planeten zu schützen“, fügt Elena Thul, Sprecherin der AG Ökologie, Nachhaltigkeit und Wirtschaft hinzu.

Münsters Divestment als Vorbild für Glasgow?

Dass die Weltgemeinschaft auch das Finanzsystem im Blick hat und 25 Staaten beschlossen haben, fossilen Brennstoffen im Ausland die Geldquelle zu entziehen, freut die Münsteraner GRÜNEN. Sie sehen Münster als „Stadt des Divestment“ hierbei als Vorreiterin. Münster hatte schon 2015 beschlossen, bei der Bewirtschaftung von Rentenfonds für die städtischen Angestellten auf ethische Grundsätze zu achten und nur noch klimaschonend zu investieren. Seitdem haben zahlreiche private Investor*innen weltweit nachgezogen. In Glasgow haben sich nun 450 Finanzunternehmen dazu verpflichtet, 130 Billionen Dollar bis 2050 komplett in grüne Investments umzuschichten.

GRÜNE betrachten das wiederholte Greenwashing mit Sorge

Die GRÜNEN sehen mit Sorge eine Tendenz zum Greenwashing (und Aufhübschen) von Klimabilanzen durch Staaten und Unternehmen. Viele internationale Akteure tendieren momentan dazu, statt ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Ausgleichsmaßnahmen im Ausland zu finanzieren. Das bekämpfe aber nur Symptome und könne unter Umständen dem Klima und den Menschen vor Ort sogar schaden.

Das Hauptaugenmerk sollte deshalb darauf liegen, unsere Wirtschaftsweise so zu verändern, dass klimaschädliche Emissionen gar nicht erst entstehen. Um das zu erreichen, haben wir GRÜNEN im Bundestagswahlkampf zahlreiche Vorschläge gemacht“, schließt Rostek.


Münster: „Short-Cuts“: kurze Vorträge zur Klimakrise des Bündnisses „KlimaEntscheid Münster“ zum „Zukunftskonzept 20/30/50“

Münster. Angehörige des Bündnisses „KlimaEntscheid“ Münster hatten sich am 29. September vor der Halle Münsterland versammelt, in der der Rat der Stadt Münster gleichzeitig tagte. Auf der Tagesordnung standen u.a.auch Beschlüsse zu Konzepten in Sachen Klimaschutz verabschiedet werden sollten. Es handelte sich hierbei u.a. um das „Zukunftskonzept 20/30/50“ welches zur Stadtentwicklung erstellt wurde. 

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Greenpeace-Protest in Münster: Wenn der Prinzipalmarkt unter Wasser steht

Münster. Für wirksame Klimaschutzmaßnahmen protestierten Aktive von Greenpeace Münster am 16. Oktober 2021, mit einer Kunstaktion am Aasee. Sie wollen damit an das Bekenntnis zu den Pariser Klimazielen erinnern. 2015 einigten sich zahlreiche Staaten darauf, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Realität heute – sechs Jahre später: Die Erde hat sich bereits um mehr als 1,3 Grad erhitzt. Der Amazonas brennt, Küsten werden überschwemmt und Extremwetterereignisse  häufen sich auch in Deutschland.

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Aktuelle Vorlage der Stadt Münster: GRÜNE begrüßen Planungen zum Thema E- Ladesäulen im Bezirk Hiltrup

Münster. „Es ist gut, dass vonseiten der Stadt Münster nun endlich die Planungen für den Aufbau von Ladesäulen, auch im Stadtbezirk Hiltrup angegangen werden. Wir haben bereits 2018 eine Initiative für den Bezirk Hiltrup mit 10 Standortvorschlägen – unter anderem am Stadion, am Bahnhof, der Marktallee –  auf den Weg gebracht.

2018-11-04-Start-Initiative-LadesäulenAngehörige der Hiltruper GRÜNEN 2018 vor dem Stadion in Hiltrup-Ost (v.l.n.r.: Melanie Meier-Hajek, Mirko Hajek, Carsten Peters, Dr. Hauke Helling).

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