Russland-Ukraine-Krieg: Friedensinitiativen rufen zur Kundgebung in Münster auf

„Russische Truppen überfallen die Ukraine. Wladimir Putin greift zur Gewalt, um seine irren Träume von der Wiederauferstehung des Zarenreichs wahr zu machen. Für die Menschen in der Ukraine ist das eine Katastrophe und für die Zukunft unseres Kontinents eine Zäsur. Nichts rechtfertigt Krieg. Überhaupt nichts.“ (Kathrin Vogler, MdB Die Linke.)


                            Kathrin Vogler
                                                                           Foto: Münster Tube

Münster. Aufgrund der aktuellen dramatischen Entwicklung im Russland-Ukraine-Konflikt, laden die Friedensorganisationen Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, Friedenskooperative (FRIKO) Münster, pax christi Diözesanverband Münster u.a, am Sa. 26.02.2022 von 11-13 Uhr zu einer Friedenskundgebung unter dem Motto: – „Die Waffen nieder – nein zum Krieg“, vor dem historischen Rathaus von Münster ein. Putin hat nun am Mittwochmorgen einen Militäreinsatz in der Ukraine angeordnet. Mehr dazu hier.

Kundgebung in Münster zum Krieg Russlands in der Ukraine – Aufruf: Jewgenij Arefiev (DFG-VK)

Redner:innen: Felix Oekentorp, Sprecher der DFG-VK NRW; • Kathrin Vogler MdB Die  Linke, Mitglied der DFG-VK und der Friedensinitiative Münster (FIM); • Maria Buchwitz,  Co-Vorsitzende des Diözesanverbands Münster und Bundesvorstand von pax christi, •   u.a. Musikbeitrag: Fari Hadipour und David (Das Boot – Musik für den Frieden).

Hier der Aufruf :

Die Waffen nieder – nein zum Krieg

Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Die Mitschuld des Westens besonders der USA und der NATO rechtfertigen keinesfalls diese militärische Aggression.

Die Bombardierungen müssen sofort gestoppt werden. Notwendig ist ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und ein zurück an den Verhandlungstisch.

Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden und nicht die Bevölkerung Russlands treffen. Deswegen lehnen wir Sanktionen ab.

Es gibt keine militärische, sondern nur eine politische Lösung auf der Basis der Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit. Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit
auf die Straße gehen. Es gibt keine Alternative zu Dialog und Kooperation – gerade jetzt.

Wir fordern

– sofortige Einstellungen aller Kampfhandlungen,
– sofortigen Rückzug aller ausländischen Kampftruppen aus der Ukraine,
– Unterstützung einer umfassenden Arbeit von OSZE-Beobachter:innen,
– Deeskalation durch deutlichen Rückzug von Truppen Russlands und der
   NATO, die sich in Nähe der Grenzen der Ukraine befinden.

Krieg darf kein legitimes Mittel der Politik sein! Kommt zur Kundgebung am Samstag 26.2. ab 11 Uhr vor dem historischen Rathaus, Prinzipalmarkt 10.

Krise zwischen Russland und Ukraine: Statement: Rosemarie Brombach (Friedenskooperative Münster), vom 22. Februar 2022

Krise zwischen Russland und Ukraine: Statement und Aufruf zur Teilnahme an der Friedenskundgebung am 26. Februar 2022 in Münster von Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster), vom 22. Februar 2022.

Friedenspolitik statt Kriegshysterie!“: Münsteraner Friedensaktivist*innen äußern sich zum Russland-Ukraine Konflikt (16. Februar 2022)

Nein zur militärischen Eskalation im Ukraine-Konflikt!