Stolperstein in Münster: Pater August Benninghaus

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig in Münster (Königstraße 35), verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Pater August Benninghaus (geb. 7. November 1880 in Durchhorn).  Hungertod im KZ Dachau am 20. Juli 1942.

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Pater August Benninghaus (Königstraße 35 in Münster) wurde am 7. November 1880 in Druchhorn geboren. Am 27. Juni 1941 verhaftete die Gestapo in Münster August Benninghaus wegen „Staatsfeindliche Äußerungen“ und verlegte ihn in das Konzentrationslager Sachsenhausen. Am 11. März 1942 wurde der Pater in das KZ Dachau gebracht. Am 20. Juli 1942 verhungerte er dort. Fotos: Stolperstein: Lothar Hill, Pater August Benninghaus:pater-benninghaus.de

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Stolpersteine in Münster: Familie Luebke

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Familie Luebke (Überwasserstraße 34, damals Ribbergasse 18)):

Franz Luebke (geb. 1921), Verhaftet am 9. August 1943, deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet im Februar 1944

Franz_Luebke_Münster

Anna Luebke (geb Steinbach, 1879), deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet 18. Oktober 1943  Auschwitz  

Anna Luebke Münster

Karola Luebke (geb. 1923) Verhaftet 8. März 1943, deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet 24. Dezember 1943

Karola Luebke Münster

Theresa Luebke (geb. 1928) Verhaftet 9. August 1943, deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet 22. April 1944

Theresa Luebke Münster

Karl-Heinz Luebke (geb. 1925) Verhaftet 9. März 1943, deportiert Auschwitz.  Mittelbau Dora Lager Ellrich Befreit

Karl-Heinz Luebke Münster (geb. 1925) Verhaftet 9. März 1943, deportiert Auschwitz.  Mittelbau Dora Lager Ellrich Befreit

     Fotos Stolpersteine: Lothar Hill

Von den im Jahre 1933 ursprünglich 708 Angehörigen der jüdischen Gemeinde wurden 299 Menschen in Konzentrationslager deportiert, von denen nur 24 überlebten. Insgesamt 280 jüdische Bürger verließen Münster und emigrierten ins Ausland, sieben begingen Selbstmord und vier überlebten den Nationalsozialismus in Münster im Untergrund. Abzüglich der 77 Personen, die in diesem Zeitraum eines natürlichen Todes starben, verbleiben 42 Menschen, deren Schicksal ungeklärt geblieben ist.

Jüdische Familien in Münster 1918-1945
Fotos: Sammlung Möllenhoff, Gisela und Rita Schlautmann-Overmeyer

Verschleppt aus Münster wurden als Erste zwei jüdische Patienten der ‚Provinzialheilanstalt Marienthal‘ am 21. September 1940 im Rahmen des ‚Euthanasie‘-Tötungsprogramms. Über Wunstorf gelangten sie nach Brandenburg / Havel, wo sie ermordet wurden.

Reise in den Tod: NS-Deportationszug von Münster nach Riga am 13.12.1941 LESEN

Pogromnacht in Münster 1938: Ulla Geissler (VVN-BdA) schildert Schicksal der jüdischen Familie Meyer – Zudem kommen auch die Zeitzeugen Rainer Schepper (+2021 in Münster) und Hans Kaufmann (+2016 in Stockholm) kurz zu Wort

Ulla Geissler von der VVN-BdA Münster beleuchtet das Schicksal der jüdischen Familie Meyer aus Münster während der Nazi-Schreckensherrschaft. Zudem kommen im Video auch die Zeitzeugen Rainer Schepper (+2021 in Münster) und Hans Kaufmann (+2016 in Stockholm) kurz zu Wort. Die Aufnahme mit Ulla Geissler ist im ODAK Kulturzentrum entstanden.

Novemberpogrome 1938 in Münster: Detlef Lorber (VVN – BdA) und Zeitzeugen berichten über Ereignisse

 

Stolpersteine in Münster: Max & Sonja Kutner

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

                                                                                                                                                   Foto: Münster Tube

Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Max Kutner und Tochter Sonja, Kanalstraße 35.

Max Kutner wurde am 17. Juni 1888 in Stubendorf/ Groß – Strehlitz geboren und seine Tochter Sonja Kutner erblickte am 13. Mai 1922 in Münster das Licht der Welt. Beide wurden Ende 1943 oder Anfang 1944 im deutschen KZ Riga-Strasdenhof /Lettland von Nazis erschossen.

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Stolperstein für Isaak Pels in Münster

              Foto (1): Münster Tube, Foto (2): Sammlung Gisela Möllenhoff / Rita Schlautmann-Overmeyer

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Isaak Pels, Graelstraße 37. Er wurde am 29. August 1870 in Emden geboren und starb am 30. September im deutschen Ghetto/KZ Theresienstadt.

Der Handlungsgehilfe und Kaufmann Isaak Pels zog in den 1890er Jahren nach Münster. Er rückte noch als 46-jähriger im 1. Weltkrieg als Fahrer beim Artillerie-Regiment Nr. 183 ins Feld (Westfront), wo er bis zur Erreichung der Altersgrenze blieb.

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Stolpersteine in Münster: Hugo und Adele Levy

                                                                                                                                               Foto: Münster Tube

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Hugo und Adele Levy. Letzter Wohnort in Münster: Salzstraße 31.

Dr. Hugo Levy wurde am 15.Juni 1887 in Driburg geboren und am  14. Oktober 1944 im deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz/Polen ermordet. Seine Ehefrau Adele Levy (geb. Platz) erblickte am 11. Oktober 1987 in Gronau das Licht der Welt und wurde ebenfalls am 14. Oktober 1944 in Auschwitz von Nazis ermordet.

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