Münster: Erinnerung an dunkelste Zeit Deutschlands – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Münster (SMS) Zum Gedenken an die über sechs Millionen Juden und vielen anderen Opfer, die von Nationalsozialisten ermordet wurden, legten am Freitag Vertreter der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften und Oberbürgermeister Markus Lewe in Gedenken an die Opfer der Nazi-Diktatur einen Kranz am Zwinger in der Promenade nieder. Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen zum 78. Mal. 

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Aktion Stadtradeln in Münster: Vierte Auflage startet im Mai

Ergebnisse aus 2022 wecken Ehrgeiz / Anmeldung ab Mitte April möglich

Münster (SMS) Schon dreimal hat Münster erfolgreich an der Aktion „Stadtradeln“ teilgenommen. Auch 2023 ist die Stadt bei dem Wettbewerb dabei. Er will Bürgerinnen und Bürger anspornen, noch öfter mit dem Fahrrad mobil zu sein. Der Startschuss erfolgt am 1. Mai mit einer Auftaktveranstaltung. Drei Wochen lang geht es dann darum, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das internationale Netzwerk Klima-Bündnis organisiert die Kampagne seit 2008 deutschlandweit – mit stark steigender Resonanz: Gut 2500 Kommunen hatten sich im vergangenen Jahr beteiligt. 

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Foto: Jeder Kilometer auf dem Fahrrad zählt: Nach großem Erfolg im Jahr 2022 beteiligt sich Münster auch im Mai dieses Jahres an der Aktion „Stadtradeln” des internationalen Netzwerks Klima-Bündnis. Foto: Stadt Münster / Patrick Schulte.

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Münster: Kitaplatz abhängig von personeller Situation

Münster (SMS) Das Anmeldeverfahren für die Kitaplätze in Münster läuft aktuell über den Kita-Navigator. Am 9. Februar werden die Betreuungsplätze für die neuen Kita-Kinder vergeben. Leider bestimmt der Fachkräftemangel das Vergabeverfahren noch mehr als in den vergangenen Jahren. Die Stadt Münster als Trägerin von 29 eigenen Kindertageseinrichtungen nimmt aktuell wegen der sehr angespannten Personalsituation die letzten Anpassungen für das Aufnahmeverfahren zum neuen Kindergartenjahr vor.

Gistorisches Rathaus Münster

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Münster: Stadt plant fünf Haltepunkte an der WLE-Trasse

Bürgerinnen- und Bürgerinformation am 2. Februar im Schulzentrum Wolbeck / Fachleute stellen Entwürfe vor

Münster (SMS) Die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) plant, die Strecke zwischen Münster und Sendenhorst zu reaktivieren. Aufgabe der Stadt Münster ist es, fünf dazugehörige Haltepunkte im Stadtgebiet zu entwickeln. Eine Infoveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger findet am 2. Februar, Donnerstag, von 15 bis 18 Uhr im Schulzentrum Wolbeck (Von-Holte-Straße 50) statt. Dort werden Fachleute des Amtes für Mobilität und Tiefbau und des Stadtplanungsamtes Entwürfe und Erschließung vorstellen. Außerdem können Besucherinnen und Besucher Hinweise und Anregungen geben. 

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Grafik: Fünf Haltepunkte im Stadtgebiet Münster sollen künftig zur Bahnstrecke Münster-Sendenhorst gehören, das Amt für Mobilität und Tiefbau stellt die Pläne dazu bei einer Infoveranstaltung am 2. Februar vor. Grafik: Stadt Münster.

Geplant sind die Haltepunkte Halle Münsterland hinter dem Kino Cineplex, Loddenheide parallel zum Albersloher Weg, Gremmendorf (Höhe Gremmendorfer Weg), Angelmodde (Höhe Angelstraße) und Wolbeck (Hiltruper Straße). Für die beiden Haltepunkte Loddenheide und Wolbeck ist jeweils die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. 

Voraussichtlich 2024 soll Baubeginn sein für Pflasterungen, Stellplätze sowie Anlehnbügel und Leezenboxen für Fahrräder. Die WLE GmbH wird ihrerseits Gleisbett und Gleiskörper erneuern, Wartehallen aufstellen, zweigleisige Abschnitte bauen und die offen bleibenden Bahnübergänge sichern. Die reaktivierte Strecke zwischen Münster und Sendenhorst soll eine Linie der so genannten Münsterland-S-Bahn werden.

Bei der Infoveranstaltung in Wolbeck gibt es Stellwände, die die Pläne zeigen und Platz bieten für Ideen. Interessierte können zwischen 15 und 18 Uhr jederzeit vorbeikommen und mit den Fachplanenden über die Ausgestaltung der Haltepunkte und die Bebauungspläne diskutieren. Die Planunterlagen sind vorab auf der Homepage des Stadtplanungsamtes einsehbar unter www.stadt-muenster.de/stadtplanung.   

Grafik: Fünf Haltepunkte im Stadtgebiet Münster sollen künftig zur Bahnstrecke Münster-Sendenhorst gehören, das Amt für Mobilität und Tiefbau stellt die Pläne dazu bei einer Infoveranstaltung am 2. Februar vor. Grafik: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei. 

Visualisierung: Der Haltepunkt Halle Münsterland soll in der Nähe des Albersloher Weges hinter dem Kino Cineplex entstehen. Visualisierung: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei. 

Verhandeln statt schießen – Kundgebung zum G7-Gipfel in Münster

Münster. Am 3. November 2022 gab es die Großkundgebung „Verhandeln statt Schießen“ gegen die Politik des G7 Treffens, initiiert von der Friedenskooperative Münster und der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK). Die Veranstaltenden freuten sich über eine gelungene Kundgebung von 14 bis 19 Uhr, mit über tausend Teilnehmenden und vielen Beiträgen.

Sämtliche Rede- und Musikbeiträge wurden freundlicherweise von Gerhard Schepper (Friedenskooperative Münster) für Münster Tube mit der Kamera aufgezeichnet. Die Videos werden in den kommenden Tagen nach und nach veröffentlicht. Das hier eingebettete Video ist vom Tierbefreiungstreff Münster.

Redebeitrag vom Tierbefreiungstreff gegen den G7 Gipfel in Münster am 3.11.2022. Die G7 stehen für Absprachen der Mächtigsten dieser Welt, um die Macht dieser Wenigen zu erhalten.

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Was wird aus dem Gasometer in Münster? – Gazo bleibt!

Münster. Der Gasometer in Münster ist zu einem Politikum geworden. 2005 haben die Stadtwerke den Gasspeicher stillgelegt. Seitdem wird er meistens kulturell genutzt. Vor eineinhalb Jahren hat der Verein „Sozialpalast“ die Regie übernommen und hier Kultur und Soziale Projekte angeboten. Ende September allerdings ist der Mietvertrag ausgelaufen. Die Stadt Münster will das Industrie-Denkmal an einen Investor verkaufen, der hier ein Hotel oder Büros errichten könnte.

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Münster: Was passiert eigentlich am Gasometer?

Erklärung vom gazo Kollektiv, sozialpalast e.V. zur aktuellen Situation der Konzeptvergabe und der Demonstration am 24.09.2022

Münster. Das Kunst- & Kultur-Kollektiv gazometer des sozialpalast e.V. hat 2021 das Gelände des Industriekulturdenkmals Gasometer am Albersloher Weg neu belebt. Es wurden Workshops, Konzerte, Kunstperformances, Kneipenabende, Nachbarschaftscafés und vieles mehr organisiert.  Nachdem eine weitere Vertragsverlängerung schon im letzten Jahr nur durch Fürsprache des Stadtrats – namentlich Christoph Kattentidt (Grüne) und Marius Herwig (SPD) – möglich war, ist die Zukunft des Gasometers wieder ungewiss. Was sind die Perspektiven für die Nutzung des Geländes?  Was will der Verein sozialpalast e.V.?

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Münster: Beerdigung Malte – Offener Brief an die Stadtgesellschaft

Zeichen gegen Queerfeindlichkeit setzen/ Trauerfeier und Beisetzung am Dienstag, 4. Oktober 2022, ab 13:30 Uhr, auf dem Waldfriedhof Lauheide in Münster

Münster. Am 04.10. wird der trans* Mann Malte beerdigt, der auf dem CSD in Münster durch Faustschläge getötet wurde. Dreizehn Vereine, Initiativen und Gruppen aus Münster – hauptsächlich aus der queeren Community –, sowie das Amt für Gleichstellung der Stadt Münster, haben anlässlich dazu einen Offenen Brief an die Münsteraner Stadtgesellschaft verfasst, der hier nachfolgend ungekürzt dokumentiert wird:

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GRÜNE Münster: Ausbau der B 51 muss gestoppt werden – Protest der gesamten Region ist wichtig

Münster. „Es ist gut, dass in der Region der Protest gegen den Ausbau der B 51 so stark ist. Fast alle Kommunen entlang der B51/B64 haben sich gegen den Ausbau ausgesprochen und viele Bürgerinitiativen kämpfen dagegen. Auch das aktuelle in Planung befindliche Ausbaustück der Warendorfer Straße ab der Umgehungsstraße von Münster nach Handorf ist ein verkehrspolitischer Dinosaurier und darf nicht realisiert werden – auch wenn seit Jahrzehnten daran geplant wird.

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Carsten Peters. Foto: GRÜNE Münster.

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Münster: Helga Sonntag wird Leiterin des Amtes für Migration und Integration

Münster. Helga Sonntag übernimmt die Leitung des neuen Amtes für Migration und Integration – das hat der Rat der Stadt Münster am Mittwoch beschlossen. Sonntag leitete zuvor die Abteilung Ausländerbehörde im ehemaligen Amt für Rechts- und Ausländerangelegenheiten. Zum 15. Juni war das Amt für Migration und Integration aus der Fusion der bisherigen Ausländerbehörde mit dem Kommunalen Integrationszentrum geschaffen worden.

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Foto: Helga Sonntag übernimmt bei der Stadt Münster die Leitung des neuen Amtes für Migration und Integration. Foto: Stadt Münster/Jungen.

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