Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Stolperstein gegen das Vergessen in Münster: Margarethe Wangemann

Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Margarethe Wangemann (geb. Hoffa). Letzter Wohnort in Münster: Von-Vincke-Straße 8

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Fotos: Lothar Hill (Stolperstein) und „Spuren finden“ e.V. Münster (Margarethe Wangemann).

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Stolperstein in Münster: Pater August Benninghaus

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig in Münster (Königstraße 35), verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Pater August Benninghaus (geb. 7. November 1880 in Durchhorn).  Hungertod im KZ Dachau am 20. Juli 1942.

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Pater August Benninghaus (Königstraße 35 in Münster) wurde am 7. November 1880 in Druchhorn geboren. Am 27. Juni 1941 verhaftete die Gestapo in Münster August Benninghaus wegen „Staatsfeindliche Äußerungen“ und verlegte ihn in das Konzentrationslager Sachsenhausen. Am 11. März 1942 wurde der Pater in das KZ Dachau gebracht. Am 20. Juli 1942 verhungerte er dort. Fotos: Stolperstein: Lothar Hill, Pater August Benninghaus:pater-benninghaus.de

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Stolpersteine in Münster: Familie Luebke

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Familie Luebke (Überwasserstraße 34, damals Ribbergasse 18)):

Franz Luebke (geb. 1921), Verhaftet am 9. August 1943, deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet im Februar 1944

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Anna Luebke (geb Steinbach, 1879), deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet 18. Oktober 1943  Auschwitz  

Anna Luebke Münster

Karola Luebke (geb. 1923) Verhaftet 8. März 1943, deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet 24. Dezember 1943

Karola Luebke Münster

Theresa Luebke (geb. 1928) Verhaftet 9. August 1943, deportiert 1943, Auschwitz. Ermordet 22. April 1944

Theresa Luebke Münster

Karl-Heinz Luebke (geb. 1925) Verhaftet 9. März 1943, deportiert Auschwitz.  Mittelbau Dora Lager Ellrich Befreit

Karl-Heinz Luebke Münster (geb. 1925) Verhaftet 9. März 1943, deportiert Auschwitz.  Mittelbau Dora Lager Ellrich Befreit

     Fotos Stolpersteine: Lothar Hill

Von den im Jahre 1933 ursprünglich 708 Angehörigen der jüdischen Gemeinde wurden 299 Menschen in Konzentrationslager deportiert, von denen nur 24 überlebten. Insgesamt 280 jüdische Bürger verließen Münster und emigrierten ins Ausland, sieben begingen Selbstmord und vier überlebten den Nationalsozialismus in Münster im Untergrund. Abzüglich der 77 Personen, die in diesem Zeitraum eines natürlichen Todes starben, verbleiben 42 Menschen, deren Schicksal ungeklärt geblieben ist.

Jüdische Familien in Münster 1918-1945
Fotos: Sammlung Möllenhoff, Gisela und Rita Schlautmann-Overmeyer

Verschleppt aus Münster wurden als Erste zwei jüdische Patienten der ‚Provinzialheilanstalt Marienthal‘ am 21. September 1940 im Rahmen des ‚Euthanasie‘-Tötungsprogramms. Über Wunstorf gelangten sie nach Brandenburg / Havel, wo sie ermordet wurden.

Reise in den Tod: NS-Deportationszug von Münster nach Riga am 13.12.1941 LESEN

Pogromnacht in Münster 1938: Ulla Geissler (VVN-BdA) schildert Schicksal der jüdischen Familie Meyer – Zudem kommen auch die Zeitzeugen Rainer Schepper (+2021 in Münster) und Hans Kaufmann (+2016 in Stockholm) kurz zu Wort

Ulla Geissler von der VVN-BdA Münster beleuchtet das Schicksal der jüdischen Familie Meyer aus Münster während der Nazi-Schreckensherrschaft. Zudem kommen im Video auch die Zeitzeugen Rainer Schepper (+2021 in Münster) und Hans Kaufmann (+2016 in Stockholm) kurz zu Wort. Die Aufnahme mit Ulla Geissler ist im ODAK Kulturzentrum entstanden.

Novemberpogrome 1938 in Münster: Detlef Lorber (VVN – BdA) und Zeitzeugen berichten über Ereignisse

 

Pogromnacht in Münster 1938: Ulla Geissler (VVN-BdA) schildert Schicksal der jüdischen Familie Meyer

Zudem kommen auch die Zeitzeugen Rainer Schepper (+2021 in Münster) und Hans Kaufmann (+2016 in Stockholm) kurz zu Wort.

Vor 83 Jahren, am 9. und 10. November 1938, hatten die Nazi-Machthaber ein teuflisches Massenpogrom gegen alle Deutschen, die Juden oder jüdischer Herkunft waren, organisiert. Ihre Gotteshäuser wurden unter Aufsicht der Feuerwehr niedergebrannt, ihre Wohnungen und Geschäfte verwüstet und geplündert, ohne dass die Polizei einschritt. In dieser Pogromnacht (auch bekannt als Novemberpogrom) wurden mehrere hundert Juden ermordet, mindestens 300 nahmen sich das Leben.

Ulla Geissler von der VVN-BdA Münster beleuchtet das Schicksal der jüdischen Familie Meyer aus Münster während der Nazi-Schreckensherrschaft. Zudem kommen im Video auch die Zeitzeugen Rainer Schepper (+2021 in Münster) und Hans Kaufmann (+2016 in Stockholm) kurz zu Wort. Die Aufnahme mit Ulla Geissler ist im ODAK Kulturzentrum entstanden, welches uns dankenswerterweise dazu eine Räumlichkeit zur Verfügung gestellt hatte.

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In Münster geborene Zeitzeugin Helge Loewenberg-Domp verstarb 105-jährig in Amsterdam

Als jüngstes von drei Kindern wurde Helge Domp am 5. Juni 1915 in Münster (Westfalen) geboren und wuchs dort in einer musikalischen Familie auf. Ihr Vater James Domp, ausgebildeter Rabbiner, Lehrer und Kantor, hatte 1910 mit seiner Frau Ruth (Rosa) im Herzen der Stadt die Bisping’sche Musikalienhandlung (Prinzipalmarkt 12) übernommen. Am 2. Januar 2021 ist Helge Loewenberg-Domp in Amsterdam verstorben.

Johannes Domp MünsterBild 1: Joachim Domp (Bruder). Bildquelle: YadVashem, Jerusalem.  Bild 2:  Ehepaar James und Ruth Domp mit der Tochter Helge um 1918. Bildquelle: Sammlung Gisela Möllenhoff, Rita Schlautmann-Overmeyer.  Joachim Domp, geb. am 26. Aug. 1910 in Münster,  gestorben im Januar 1945, vermutlich bei einem vom KZ Auschwitz, Polen, ausgehenden „Todesmarsch“, Musikwissenschaftler, Musikalienhändler (Klavierhändler).

Bereits als Kind kannte das selbstbewusste Mädchen nur den einen Wunsch, Sängerin zu werden. Ihr großes Vorbild war die Schwester ihrer Mutter, die Soubrette Irm Schloss. Mit den ebenfalls Gesang-freudigen Geschwistern sang sie im Familien- und Freundeskreis schon als Schülerin mehrstimmige Lieder. Sie war zwölf Jahre alt, als sie für eine erkrankte Sängerin bei einer Rundfunkausstrahlung einsprang.

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Stolperstein in Münster: Kaplan Bernhard Poether

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

        Fotos: Münster Tube (Stolperstein) , St. Clemens- Gemeinde Münster-Hiltrup (Bernhard Poether)

Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Kaplan Bernhard Poether,  Am Klosterwald 3 (MS-Hiltrup). Er wurde am 1. Januar 1896 in Datteln geboren und starb am 5. August 1942 im KZ Dachau.

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Stolpersteine in Münster: Berta Goldberg

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

                    Hintergrundfoto aus dem Spielfilm „Schindlers Liste“,  Foto Stolperstein: Münster Tube.

Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Berta Goldberg, Graelstraße 37. Sie wurde am 9. Mai 1902 in Rösebeck/Warburg geboren und kam im deutschen Ghetto/KZ Riga (Lettland) ums Leben.

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Stolpersteine in Münster: Geschwister Goldberg

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Karl-Heinz Goldberg (1940), Margarete Goldberg (1937) und Ernst Goldberg (1940). Fotos Geschwister Goldberg: Gisela Möllenhoff / Rita Schlautmann-Overmeyer, Jüdische Familien in Münster 1918 – 1945. Teil I Biographisches Lexikon, Münster  2001, Foto Stolpersteine: Münster Tube.

Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Karl-Heinz Goldberg, Margarete Goldberg und Ernst Goldberg, Graelstraße 37. Sie wurden mit ihren Eltern Ludwig und Henriette Goldberg am 13. Dezember 1941 in das deutsche Ghetto/KZ Riga (Lettland) deportiert.

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Stolpersteine in Münster: Ludwig & Henriette Goldberg

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

                                                                                                                                           Foto: Münster Tube

Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Ludwig und Henriette Goldberg, Graelstraße 37. Sie wurden mit ihren Kindern Karl-Heinz, Margarete und Ernst am 13. Dezember 1941 in das deutsche Ghetto/KZ Riga (Lettland) deportiert.

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Stolperstein in Münster: Hedwig Probstein

Stolpersteine gegen das Vergessen – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

                                         Foto (1): Münster Tube. Foto (2): pa/AKG (Deportationszug aus Bielefeld 1941)

Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig in Münster, verlegt mit dem Verein „Spuren Finden e.V.“: Hedwig Probstein (geb. Bendix), Margaretenstraße 23. Sie wurde am 27. Oktober 1870 in Burgsteinfurt geboren und Ende 1943 im KZ Riga – Strasdenhof von Nazis ermordet.

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